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Schönes zum Abschied

Dirigent Markus Mauderer verlässt den Musikverein Östringen

Östringen (fsch, BNN 28.11.2017). Es war ein besonderes Konzert des Musikvereins Ostringen in der Hermann Kimling Halle. Dem Ruf des Vorsitzenden Alfred Ruf folgten viele Freunde sinfonischer Blasmusik, auch mit etwas Wehmut: Der musikalische Impulsgeber Markus Mauderer gab nach 20 Jahren erfolgreichen Schaffens in Ostringen, sein Abschiedskonzert. Das Programm war eine Reminiszenz ans erfolgreiche Wirken Mauderers, an viele Konzerte, Teilnahmen an Festivals und erfolgreiche Wettbewerbe.

Den Anfang macht das Orchester mit Kompositionen des jungen Yosuke Fukada. Die „Renaissance Dances“ nannte der Moderator eine Hommage an den europäischen Kompositionsstil. Der folgende „Tango“ lehnte sich eng an den argentinischen Tango an. Florian Golling solierte am Altsaxofon. Das dritte Stück von Fukuda brachte Rodeo Feeling in die Kimling-Halle. „Hoedown“ wurde mit Andreas Börzel als Solist an der ersten Klarinette angeführt. Den zweiten Programmteil begannen die Musiker mit Sätzen von „Algemiz“ in dem zwei historische Ereignisse in der Stadt Algemes beschrieben werden. Die „Schlacht am Sucro“ zeugt von heftigem Kampfgetümmel, der zweite Satz handelt von der Eroberung durch die Mauren. Christian Gärtner, Klaus Appel und Florian Golling waren die Solisten. Bei „El Camino Real“ wurde Komponist Alfred Reed von der spanischen Musik inspiriert. Den träumerischen „Fandango“ rahmten Abschnitte ein, die auf dem spanischen Schreittanz „Jano“ basierten Klaus Appel solierte an der Oboe. Bei der „Alpina Saga“ hätte man die Augen schließen und an einer musikalischen Bergwanderung durch die Alpen teilhaben können. Mit Thomas Doss, dem Komponisten, hat der Musikverein Östringen eine CD eingespielt. Die Filmmusik zu „Schindlers Liste“ von John Williams, 1993 mit Oskar bedacht, wurde von der kurz vor dem Abitur stehenden und schon mit vielen Preisen bedachten Solistin Antonia Jügelt auf der Violine gekonnt interpretiert. „Starlight Express“, bekundete Dirigent Mauderer, sei sein erstes Musical gewesen. Bei der Mischung von Rock ‘n‘ Roll, Blues, Country und Break Dance glänzten Tom Ringer, Rudi Leiter und Florian Golling als Solisten, bevor die letzten Titel erklangen aus Gershwins Oper „Porgy & Bess“, von James Barnes für sinfonische Blasorchester bearbeitet. Thomas Rossrucker, Jennifer Hirsch, Jürgen Schwarz, Florian Golling, Joshua Stassen, Ullrich Scholl und Matthias Becker solierten. Als Zugabe hatte Mauderer „Shenandoah“ von Frank Ticheli gewählt. „Die Anmutung dieser Komposition reicht vom stillen Nachdenken über wachsenden Optimismus bis zu intensivem Hochgefühl und dieses Hochgefühl hatte ich in 20 Jahren mehrfach beim MV Östringen“, so Markus Mauderer.